Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen – konkretisiert am Beispiel schulschwänzender Jugendlicher

Fahrenholz C (2015)
Bielefeld University.

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Abstract / Bemerkung
Die präsentierten Daten sind Ergebnisdateien einer qualitativen Längsschnittstudie über aktive Schulschwänzer. Die einzelnen Dateien sind im [Inhaltsverzeichnis](/download/2900146/2900231) aufgeführt. Die Grundlage der Studie bilden biografische Gespräche mit 26 Jugendlichen. Die Gespräche gewähren Einblicke in den konkreten und persönlichen Alltag von 12- bis 17-jährigen Schülern __[1]__, die alle unter schwierigen familiären Gegebenheiten aufwachsen und von denen dennoch der größte Teil der gesellschaftlichen Mitte angehört. Damit zählen Schulschwänzer zu einer Minderheit in Deutschland, denn die großen Jugendstudien der letzten Jahre haben Eltern und Kindern grundsätzlich eine gute Beziehung zueinander attestiert. In der Shell-Jugendstudie 2006 geben 71% der Jugendlichen an, sie würden ihre Kinder genau so erziehen, wie sie selbst erzogen worden sind (Hurrelmann 2007: 58) __[2]__; bei Zinnecker et al. sind das sogar 73% (2002: 36) __[3]__. Diese positiven Resultate verdrängen leicht die Lebenssituation der übrigen immerhin knapp 30% der Jugendlichen, die in ihren Familien nicht unbeschwert heranwachsen. Zu ihnen sind die Schulschwänzer zu zählen. In der Studie zeigt sich, dass die Problematik „Schulabsentismus“ geradewegs hinein führt in die beiden großen Themenkomplexe „Familienforschung“ und „Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft“. Die Studie zeigt daraus einen Ausschnitt. Dabei konkretisieren die Ergebnisdateien Facetten des Familienlebens in Deutschland, die bisher noch kaum in den Focus gerückt sind und die nicht auf schulschwänzende Jugendliche beschränkt sein dürften. Die präsentierten Daten bestehen neben Tabellen aus ausgewählten und äußerst verdichteten Deskriptionen des Lebensalltags der befragten Jugendlichen. Darüber hinaus sind gelegentlich die letzten Schritte der Verdichtungsprozesse wiedergegeben. Die vollständigen Daten finden sich unter [http://pub.uni-bielefeld.de/publication/2782014](http://pub.uni-bielefeld.de/publication/2782014). *** - **[1]** Funktions- und Personenbezeichnungen verstehen sich hier und im Folgenden, sofern es aus dem Zusammenhang nicht eindeutig anders hervorgeht, stets in männlicher und weiblicher Form. - **[2]** Hurrelmann, Klaus (2007): Lebensphase Jugend. Eine Einführung in die sozialwissenschaftliche Jugendforschung, 9. aktualisierte Aufl., Weinheim/München, Juventa. - **[3]** Zinnecker, Jürgen et al. (2002): Null Zoff und voll busy. Die erste Jugendgeneration des neuen Jahrhunderts, Opladen, Leske und Budrich.
Stichworte
Qualitative Studie; Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft; aktive Schulschwänzer; Autonomieentwicklung; Eltern-Kind-Beziehung; Familienforschung; Förderschüler; Selektionsmaßnahmen; Supervisionsentzug
Erscheinungsjahr
2015
Page URI
https://pub.uni-bielefeld.de/record/2900146

Zitieren

Fahrenholz C. Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen – konkretisiert am Beispiel schulschwänzender Jugendlicher. Bielefeld University; 2015.
Fahrenholz, C. (2015). Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen – konkretisiert am Beispiel schulschwänzender Jugendlicher. Bielefeld University. doi:10.4119/unibi/2900146
Fahrenholz, C. (2015). Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen – konkretisiert am Beispiel schulschwänzender Jugendlicher. Bielefeld University.
Fahrenholz, C., 2015. Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen – konkretisiert am Beispiel schulschwänzender Jugendlicher, Bielefeld University.
C. Fahrenholz, Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen – konkretisiert am Beispiel schulschwänzender Jugendlicher, Bielefeld University, 2015.
Fahrenholz, C.: Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen – konkretisiert am Beispiel schulschwänzender Jugendlicher. Bielefeld University (2015).
Fahrenholz, Christa. Aufwachsen unter schwierigen Bedingungen – konkretisiert am Beispiel schulschwänzender Jugendlicher. Bielefeld University, 2015.
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