Missachtungserfahrungen infolge einseitiger Adressierungen von Schüler*innen als kognitive Leistungserbringer. Konsequenzen für eine anerkennungssensible Lehrer*innenbildung

Te Poel K (2018)
DDS - Die Deutsche Schule 110(4): 341-353.

Zeitschriftenaufsatz | Veröffentlicht| Deutsch
 
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Alternativer Titel
Experiences of Disregard due to One-sided Addressing of Students as Cognitive Achievers Implications for a Recognition-Sensitive Teacher Training
Abstract / Bemerkung
Prominente Kritik an dem seit PISA die Bildungsgerechtigkeitsdebatte dominierenden Paradigma der Verteilungsgerechtigkeit verweist auf die mit diesem Paradigma einhergehende vornehmliche Adressierung von Schüler*innen als Leistungserbringer. Gleichzeitig weckt sie die Hoffnung, diese Schlagseite der Adressierung ausgehend von anderen gerechtigkeitstheoretischen Zugängen zur Debatte überwinden zu können. Dass die Fokussierung auf kognitive Leistungsfähigkeit und der damit einhergehende Anerkennungsmangel aber selbst anerkennungs- und bildungstheoretische Grundlagen durchziehen, zeigt dieser Artikel, ausgehend von einer Analyse der Theorie Krassimir Stojanovs, bevor anhand einer exemplarischen Rekonstruktion von Interviewdaten aufgezeigt wird, welche Leidenserfahrungen diese tief im gesellschaftlichen Denken verwurzelten Leistungsorientierungen und der damit verbundene Anerkennungsmangel bei Schüler*innen auslösen können. Ausgehend von den theoretischen und empirischen Befunden werden Konsequenzen für die Lehreraus- und -fortbildung gezogen.
Erscheinungsjahr
2018
Zeitschriftentitel
DDS - Die Deutsche Schule
Band
110
Ausgabe
4
Seite(n)
341-353
ISSN
0012-0731
Page URI
https://pub.uni-bielefeld.de/record/2933932

Zitieren

Te Poel K. Missachtungserfahrungen infolge einseitiger Adressierungen von Schüler*innen als kognitive Leistungserbringer. Konsequenzen für eine anerkennungssensible Lehrer*innenbildung. DDS - Die Deutsche Schule. 2018;110(4):341-353.
Te Poel, K. (2018). Missachtungserfahrungen infolge einseitiger Adressierungen von Schüler*innen als kognitive Leistungserbringer. Konsequenzen für eine anerkennungssensible Lehrer*innenbildung. DDS - Die Deutsche Schule, 110(4), 341-353. doi:10.31244/dds.2018.04.05
Te Poel, K. (2018). Missachtungserfahrungen infolge einseitiger Adressierungen von Schüler*innen als kognitive Leistungserbringer. Konsequenzen für eine anerkennungssensible Lehrer*innenbildung. DDS - Die Deutsche Schule 110, 341-353.
Te Poel, K., 2018. Missachtungserfahrungen infolge einseitiger Adressierungen von Schüler*innen als kognitive Leistungserbringer. Konsequenzen für eine anerkennungssensible Lehrer*innenbildung. DDS - Die Deutsche Schule, 110(4), p 341-353.
K. Te Poel, “Missachtungserfahrungen infolge einseitiger Adressierungen von Schüler*innen als kognitive Leistungserbringer. Konsequenzen für eine anerkennungssensible Lehrer*innenbildung”, DDS - Die Deutsche Schule, vol. 110, 2018, pp. 341-353.
Te Poel, K.: Missachtungserfahrungen infolge einseitiger Adressierungen von Schüler*innen als kognitive Leistungserbringer. Konsequenzen für eine anerkennungssensible Lehrer*innenbildung. DDS - Die Deutsche Schule. 110, 341-353 (2018).
Te Poel, Kathrin. “Missachtungserfahrungen infolge einseitiger Adressierungen von Schüler*innen als kognitive Leistungserbringer. Konsequenzen für eine anerkennungssensible Lehrer*innenbildung”. DDS - Die Deutsche Schule 110.4 (2018): 341-353.