Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden. Eine ökumenische Friedensschrift - 2026

Schäfer H, Becker R, Hinrichs K, Ziegler T (2026) , 1st ed.
Hamburg: BoD.

Monographie | Veröffentlicht | Deutsch
 
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Autor*in
Schäfer, HeinrichUniBi ; Becker, Ralf; Hinrichs, Karen; Ziegler, Theo
Abstract / Bemerkung
Ralf Becker, Karen Hinrichs, Heinrich Schäfer, Theodor Ziegler und viele Unterstützer:innen (Organisationen, Einzelpersonen) haben eine „Ökumenische Friedensschrift – 2026“ vorgelegt. In Kooperation mit dem Ökumenischen Friedensnetz wird sie als Buchband in der Reihe „edition ppace“ herausgegeben; die zuerst erschienene Internetfassung kann frei aufgerufen und verbreitet werden. Orientierung an der Bergpredigt Kann man sich heute noch an der Bergpredigt orientieren? Ja, sagen die Autor:innen dieser Friedensschrift. Denn die Bergpredigt ist kompatibel mit der modernen Friedensforschung. Besonders das Konzept der Friedenslogik zeigt Wege auf, wie Konflikte mit Mitteln der Diplomatie und der zivilen Konfliktlösung gelöst und Kriege verhindert werden könnten. Eine kenntnisreiche Analyse der negativen Rolle des Westens bei der Eskalation im Ukrainekrieg macht exemplarisch deutlich, dass der „Balken im eigenen Auge“ auf politischer Ebene zu oft die Sicht verstellt. Diese ökumenische Friedensschrift gibt Christ:innen und Humanist:innen eine klare friedensethische Orientierung. Sie fordert dazu auf, in Zeiten massiver Aufrüstung unmissverständlich für militärische Abrüstung und für den Beitritt aller Staaten zum UN-Atomwaffenverbotsvertrag einzutreten. Gerade die Kirchen können eine starke, klare Stimme für Frieden sein und am Aufbau einer Kultur des Friedens mitwirken. Erste Rückmeldungen zur Ökumenischen Friedensschrift „Die Kirche sollte in Verkündigung und Seelsorge, auch im politischen Diakonat, weiterdenken, als die Mächte der Welt es vermögen. Deshalb erfreut schon der richtungsweisende Titel der Ökumenischen Friedensschrift: ‚Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden‘.“ (Horst Scheffler, Ltd. Militärdekan a.D.). „Diese Friedensschrift gibt im besten Sinne eine Orientierung: klar in der Position, verständlich in der Sprache, gut strukturiert und ohne politische und theologische Verrenkungen.“ (Elisabeth Freise, Mitglied im Koordinierungskreis von „Sicherheit neu denken“). „Da ist etwas sehr Gutes entstanden! Besonders gelungen finde ich den klaren Aufbau und, noch wichtiger, die klare Sprache. Dadurch ist die Friedensschrift langfristig in vielerlei Kontexten interessant und nutzbar, etwa im Religionsunterricht oder auch in nichtkirchlichen Friedensinitiativen. Und die langfristige Nutzung und Wirkung ist wichtiger als kurzfristige Aufmerksamkeit. Aber das schließt sich ja nicht aus!“ (Markus Weingardt, Friedens- und Konfliktforscher). Die Redaktionsgruppe Ralf Becker, Social Entrepreneur, seit 2019 Koordinator der Initiative Sicherheit neu denken, 2012-2019 Koordinator des gewaltfrei handeln – ökumenisch Frieden lernen e.V., Mitwirkung u. a. im SprecherInnen-Rat der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung, in der Kirchentwicklung der Bistümer Paderborn und Münster, der Kampagne Erlassjahr 2000 sowie der Koordination internationaler Nachhaltigkeitsdialoge und der Umsetzung der Studie Zukunftsfähiges Deutschland beim Hilfswerk Misereor. Karen Hinrichs, Pfarrerin i. R., Theologin und Pädagogin, 1989-2004 Gemeindepfarrerin und 2004-2019 Oberkirchenrätin der Evangelischen Landeskirche in Baden, 2020-2025 Dozentin und Geschäftsführende Direktorin des Friedensinstituts der Evangelischen Hochschule Freiburg. Publikationen zu Friedenspädagogik und Theologie. Mitglied u. a. bei: Ökumenisches Institut für Friedenstheologie, Gewaltfrei Handeln – ökumenisch Frieden lernen e.V., Internationaler Versöhnungsbund – Deutscher Zweig, Church and Peace. Heinrich Schäfer, Prof. Dr. Dr. (i. R.), Soziologe und evangelischer Theologe, Universität Bielefeld; früher Universidad Bíblica Latinoamericana, Costa Rica; arbeitet seit Ende der 1970er Jahre durch Feldforschung in zwei Kriegen und weitere wissenschaftliche Tätigkeit in Lateinamerika und Deutschland u.a. am Themenkomplex „Konflikt / Friede“ aus soziologischer und theologischer Perspektive. Sein theologischer Ansatz ist eine soziologisch informierte Befrei¬ungstheologie. Theodor Ziegler, Dr. phil., Baiersbronn, Religionspädagoge, wirkte am Friedensethischen Diskussionsprozess der Badischen Landeskirche sowie an der Erarbeitung des Szenarios „Sicherheit neu denken. Von der militärischen zur zivilen Sicherheitspolitik“ mit und gehört dem Ökumenischen Institut für Friedenstheologie sowie der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsgegner an. Dissertation: „Moti¬ve und Alternativentwürfe christlicher Pazifisten“. Unterstützer:innen Unterstützende Organisationen: Aktion „Steuern zu Pflugscharen“ im Netzwerk Friedenssteuer e.V. ǀ Bonhoeffer-Niemöller-Stiftung ǀ Christ*innen in der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner*innen (DFG-VK) ǀ Church and Peace ǀ Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerer Württemberg (EAK) ǀ Forum Friedensethik in der Evangelischen Landeskirche Baden (FFE) ǀ Frauengruppe „Unterwegs für das Leben“ ǀ Friedensinitiative Main-Taunus ǀ Friedenspfarramt der Evangelischen Landeskirche in Württemberg ǀ gewaltfrei handeln – ökumenisch Frieden lernen e.V. ǀ Grüne Alternative e.V. ǀ Initiative Christlicher Friedensruf ǀ Initiative Sicherheit neu denken ǀ Internationaler Versöhnungsbund – Deutscher Zweig e.V. ǀ IPPNW – Internationale Ärzt*innen zur Verhütung des Atomkrieges / Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V. Deutsche Sektion ǀ Kairos Europa e.V., Heidelberg ǀ Ökumenische Initiative zur Reform bzw. Abschaffung der Militärseelsorge ǀ Ökumenisches Institut für Friedenstheologie ǀ pax christi ǀ Deutsche Sektion ǀ Solidarische Kirche im Rheinland ǀ Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden. Individuelle Unterstützer:innen: Gerd Bauz, Organisationsberater, Frankfurt am Main ǀ Dietrich Becker-Hinrichs, Pfarrer i.R., Lahr ǀ Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach, Friedensforscherin, Hamburg ǀ Susanne Bödecker, DFG-VK Mitarbeiterin und Beraterin für KDV, Stuttgart ǀ Paul Bosler, Pfarrer, Nürtingen ǀ Dr. Eberhard Bürger, Pfarrer i.R., Magdeburg ǀ Peter Bürger, Theologe und Publizist, Düsseldorf ǀ Susanne Büttner, Dekanin im Justizvollzug Baden-Württemberg, Schwäbisch Gmünd ǀ Maria Buchwitz, Vorsitzende pax christi Diözesanverband Münster, Münster ǀ Dr. Angelika Claussen, Präsidentin der IPPNW Europa, Bielefeld ǀ Dr. Ulrich Duchrow, Prof. der Systematischen Theologie und Sozialethik, Heidelberg ǀ Horst Fißmer, Pfarrer i.R., Minden ǀ Erich Frehse, Pfarrer i.R., Bonn ǀ Prof. Dr. Josef Freise, Christlich-Muslimische Friedensinitiative Deutschland, Neuwied ǀ Hartmut Friedrich, Theologe und Pfarrer i.R., Gaggenau ǀ Dr. Gudula Frieling, Lehrerin, Dortmund ǀ Dr. Ulrich van Gemmeren, Geschäftsführer i.R., Merzhausen ǀ Udo Grotz, Pfarrer und Religionslehrer i.R., Heitersheim ǀ Rita Horstmann, Pfarrerin i.R., Köln ǀ Stefanie Intveen, Mediatorin, Köln ǀ Aline Jung, Hausfrau und Organisatorin der Pilgerwege „Unterwegs für das Leben“, Ettenheim ǀ Christian Keller, Theologe und Dekan i.R., Villingen/Schwarzwald ǀ Gerhard Kern, 1. Vorsitzender der Friedensinitiative Main-Taunus, Lehrer i.R. und Konzertsänger, Hofheim am Taunus ǀ Prof. i.R. Dr. Rainer Kessler, Alttestamentler, Frankfurt am Main ǀ Dr. Heinz Klippert, Ökonom, Lernforscher, Friedenspädagoge, Landau ǀ Karl Wilhelm Koch, Dipl. Ing. chem., FH, Fachbuchautor „Störfall Atomkraft“, Mehren ǀ Robert Kölblin, Dipl. Ing. Elektrotechnik, Kriegsdienstverweigerer, Lörrach ǀ Prof. Dr. Elke Krahmann, Politikwissenschaftlerin, Kiel ǀ Wolfgang Krauß, Theologischer Mitarbeiter der Mennonitengemeinde Augsburg ǀ Dr. Matthias Kreplin, Oberkirchenrat und Pfarrer, Karlsruhe ǀ Thomas-Dietrich Lehmann, Evangelischer Gefängnisseelsorger, Berlin ǀ Johannes Maier, Leiter des Ökumenischen Gesprächskreises Frieden, Waldkirch-Kollnau ǀ Dr. Eberhard Müller, Biologe und Theologe, Zell am Harmersbach ǀ Reinhard Müller, Pfarrer. i.R., stellvertretender Vorsitzender der Bonhoeffer-Niemöller-Stiftung e.V., Nieder Seifersdorf ǀ Monika Nitsch, Evangelische Religionslehrerin i.R., Düsseldorf ǀ Jacqueline Olesen, Friedensbeauftragte der Evangelischen Friedensgemeinde, Baden-Baden ǀ Prof. Dr. Gottfried Orth, Theologe, Rothenburg ob der Tauber ǀ Klaus Schittich, Weltbürger und Menschenrechtsaktivist, Freiburg ǀ Rainer Schmid, Theologe und Religionslehrer, Ulm/Donau ǀ Michael Schweitzer, Pfarrer i.R., Ellenhausen ǀ Thomas Carl Schwoerer, Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) ǀ Prof. Dr. em. Franz Segbers, Sozialethiker, Konstanz ǀ PD Dr. Stefan Silber, Theologe, Saarbrücken ǀ Richard Strodel, Diakon, Mitglied im IKF Bayern, Neustadt, Coburg ǀ Klaus Waiditschka, Redakteur der Friedenssteuer-Nachrichten und Vorstand von CPTI, Mannheim ǀ Dr. Klaus Wazlawik, Ingenieur für Tiefbohrtechnik, Berlin ǀ Markus Weber, Dipl. Theologe, Referent für Friedensbildung & pax christi im Erzbistum, Freiburg ǀ Dr. Markus Weingardt, Friedens- und Konfliktforscher, Tübingen ǀ Dominik Weiß, Diakon und Theologe, Baiersbronn ǀ Prof. Dr. Dr. h.c. Dietrich Werner, Theologe, Berlin ǀ Birgit Worzalla-Lapp, Friedenspädagogin, Mitarbeiterin bei pax christi und Friedenslicht-Aktion, St. Märgen ǀ Andreas Zumach, Journalist und Autor, Berlin. DIGITALAUSGABE IM INTERNET Ralf Becker / Karen Hinrichs / Heinrich Schäfer / Theodor Ziegler: Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden. – Eine ökumenische Friedensschrift, 2026. (edition pace ǀ herausgegeben in Kooperation mit dem Ökumenischen Institut für Friedenstheologie). Digitale Erstausgabe, 11.05.2026. https://friedenstheologie-institut.jimdofree.com/app/download/8609240763/Oekumenische-Friedenschrift-2026.pdf
Stichworte
Theologie; Ethik; Friedensethik; Frieden; Politik; Ukrainekrieg; Diplomatie
Erscheinungsjahr
2026
Seite(n)
128
ISBN
978-3-6963-9825-5
Page URI
https://pub.uni-bielefeld.de/record/3017123

Zitieren

Schäfer H, Becker R, Hinrichs K, Ziegler T. Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden. Eine ökumenische Friedensschrift - 2026. 1st ed. Hamburg: BoD; 2026.
Schäfer, H., Becker, R., Hinrichs, K., & Ziegler, T. (2026). Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden. Eine ökumenische Friedensschrift - 2026 1st ed. Hamburg: BoD.
Schäfer, Heinrich, Becker, Ralf, Hinrichs, Karen, and Ziegler, Theo. 2026. Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden. Eine ökumenische Friedensschrift - 2026. 1st ed. Hamburg: BoD.
Schäfer, H., Becker, R., Hinrichs, K., and Ziegler, T. (2026). Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden. Eine ökumenische Friedensschrift - 2026. 1st ed. Hamburg: BoD.
Schäfer, H., et al., 2026. Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden. Eine ökumenische Friedensschrift - 2026, 1st ed., Hamburg: BoD.
H. Schäfer, et al., Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden. Eine ökumenische Friedensschrift - 2026, 1st ed., Hamburg: BoD, 2026.
Schäfer, H., Becker, R., Hinrichs, K., Ziegler, T.: Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden. Eine ökumenische Friedensschrift - 2026. 1st ed. BoD, Hamburg (2026).
Schäfer, Heinrich, Becker, Ralf, Hinrichs, Karen, and Ziegler, Theo. Wer Frieden will, muss mit dem Feind reden. Eine ökumenische Friedensschrift - 2026. 1st ed. Hamburg: BoD, 2026.
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