Warum werden Expert:innenempfehlungen zur Prävention von Jugendkriminalität so wenig umgesetzt?
Ziegler H (2026)
Sozial Extra 50(1): 64-67.
s12054-026-00854-z.pdf
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Der Beitrag untersucht, warum bzw. inwiefern Expertinnenempfehlungen zur Prävention von Jugendkriminalität häufig als politisch folgenlos wahrgenommen werden. Er argumentiert, dass diese Wahrnehmung irreführend ist, da Expert*innen sowohl Programme und Regulierungen maßgeblich prägen, als auch selbst auf politische Erwünschtheiten reagieren. Abschließend wird die These vertreten, dass Kriminalprävention keine rein technische, sondern immer auch eine normative und politische Angelegenheit ist.
Dieser Beitrag ist Teil des Schwerpunktes „Prävention von ‚Clankriminalität‘“ in Ausgabe 1/26.
**Abstract**
The article examines why expert recommendations on the prevention of juvenile crime are often perceived as having little political impact. It argues that this perception is misleading, since experts significantly shape programs and regulations while simultaneously responding to political desirability. The paper concludes that crime prevention is never merely a technical issue but always also a normative and political one.
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