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        <dc:title>Identifikationsbasierter Zweifel in Konfliktdynamiken</dc:title>
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                <foaf:name>Krott, Nora</foaf:name>
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        <bibo:abstract>Der vorliegende Beitrag beschreibt an einem Beispiel aus der schulischen Praxis, wie sich Konfliktdynamiken sozialpsychologisch von der Makro-Ebene (System, in dem Ungerechtigkeit
und Ungleichheitserfahrungen erfolgen) über die Meso-Ebene (empfundene soziale Identifikation mit einer oder mehreren Gruppe[n]) hin zur Mikro-Ebene des Individuums (kognitiv,  affektiv und behavioral) entwickeln können und von dort aus wieder auf die Meso- und Makro-Ebene zurückwirken. Unter der Grundannahme,  dass Mediationen in Konfliktsituationen auch Unterschiede zwischen Überzeugungen klären und vermitteln, wird auf das (identitätsbasierte) Vorliegen von Zweifel oder Zweifelsfreiheit bezüglich . der eigenen Überzeugung eingegangen.
Dazu werden hier kognitive (An- vs. Abwesenheit von Zweifel), affektive (gezähmte vs. enthemmte Gefühle) und behaviorale Konsequenzen (Kompromissbereitschaft vs. Kampf) von Konfliktdynamiken und entsprechende Interventionsmöglichkeiten betrachtet. Zur Herstellung von Zweifel werden psychologische Interventionsmöglichkeiten für die Mediationspraxis angedeutet. Diese können entweder an der Herstellung gemeinsam geteilter übergeordneter Identifikationen und zugleich am Abbau separatistischer Identifikationen oder direkt an den zweifelsfreien Kognitionen ansetzen.</bibo:abstract>
        <bibo:volume>8</bibo:volume>
        <bibo:issue>1</bibo:issue>
        <bibo:startPage>56-63</bibo:startPage>
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        <dc:publisher>Nomos</dc:publisher>
        <fabio:hasPublishingYear>2019</fabio:hasPublishingYear>
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