Aufbau und Nutzen von Sozialkapital in gemeinnützigen Gesundheitsorganisationen: Meinungsbildung, Entscheidungswege, Zusammenarbeit und Effekte am Beispiel der Amerikanischen Krebsgesellschaft ACS

Düring C (2017)
Bielefeld: Universität Bielefeld.

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Bielefelder E-Dissertation | Deutsch
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In der Literatur finden sich umfangreiche Verbändetheorien und empirische Arbeiten, die Verbände aus juristischer, betriebswirtschaftlicher und organisationssoziologischer Sicht betrachten.
Der Diskurs über die Bildung von Sozialkapital in Verbänden hat seit den Begriffsfokussierungen von Coleman und Bourdieu sowie der auf die Arbeiten Putnams und Fukuyamas folgenden Diskussion einen festen Platz in der wissenschaftlichen Rezeption. Viele Untersuchungen machen die negative Entwicklung von Sozialkapital insbesondere an rückläufigen Mitgliedschaften in Verbänden fest. Die vorliegende Arbeit zeigt mit einer detaillierten qualitativen Innensicht der Amerikanischen Krebsgesellschaft ACS, dass ein Verband im Gesundheitswesen einen Fächer von Angeboten aus Information, Hilfe, Forschungsförderung und Lobby anbieten kann und dabei die Einbindung von Betroffenen und Angehörigen möglich ist. Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass umfangreiches Sozialkapital abseits klassischer Verbandsformen gebildet und ausgebaut werden kann.
Anhand der Dimensionen Netzwerk-, Führungs- und Wertekapital wird die Bildung von Sozialkapital aufgezeigt und bewertet. Die Arbeit fokussiert auf die Meso-Ebene und weist nach, dass Verbände in einer Mittlerposition zwischen Individuum (Mikroebene) und Gesellschaft (Makroebene) eine wichtige und tragende Rolle übernehmen können. Dabei ist der Untersuchungsgegenstand weder ‚klassischer Verband‘ noch ein ‚tertiärer Verband‘ (wie eine mitgliederlose NGO/NPO), noch eine Selbsthilfeorganisation.
Da die Amerikanische Krebsgesellschaft ACS sich in kompetitivem Umfeld bewegt, wird bei der Frage der Übertragbarkeit von Erkenntnissen aus den USA auf Deutschland stereotyp auf einen gründungsbedingten ‚american exceptionalism‘ rekurriert. Diese Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die erfolgreiche Umsetzung der Strategie der Einbindung von Krebsbetroffenen und Angehörigen eher eine Managemententscheidung als ein kultureller Sonderweg ist. Viele Ansätze sind daher auch in außeramerikanischen Zusammenhängen umsetzbar.
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Düring C. Aufbau und Nutzen von Sozialkapital in gemeinnützigen Gesundheitsorganisationen: Meinungsbildung, Entscheidungswege, Zusammenarbeit und Effekte am Beispiel der Amerikanischen Krebsgesellschaft ACS. Bielefeld: Universität Bielefeld; 2017.
Düring, C. (2017). Aufbau und Nutzen von Sozialkapital in gemeinnützigen Gesundheitsorganisationen: Meinungsbildung, Entscheidungswege, Zusammenarbeit und Effekte am Beispiel der Amerikanischen Krebsgesellschaft ACS. Bielefeld: Universität Bielefeld.
Düring, C. (2017). Aufbau und Nutzen von Sozialkapital in gemeinnützigen Gesundheitsorganisationen: Meinungsbildung, Entscheidungswege, Zusammenarbeit und Effekte am Beispiel der Amerikanischen Krebsgesellschaft ACS. Bielefeld: Universität Bielefeld.
Düring, C., 2017. Aufbau und Nutzen von Sozialkapital in gemeinnützigen Gesundheitsorganisationen: Meinungsbildung, Entscheidungswege, Zusammenarbeit und Effekte am Beispiel der Amerikanischen Krebsgesellschaft ACS, Bielefeld: Universität Bielefeld.
C. Düring, Aufbau und Nutzen von Sozialkapital in gemeinnützigen Gesundheitsorganisationen: Meinungsbildung, Entscheidungswege, Zusammenarbeit und Effekte am Beispiel der Amerikanischen Krebsgesellschaft ACS, Bielefeld: Universität Bielefeld, 2017.
Düring, C.: Aufbau und Nutzen von Sozialkapital in gemeinnützigen Gesundheitsorganisationen: Meinungsbildung, Entscheidungswege, Zusammenarbeit und Effekte am Beispiel der Amerikanischen Krebsgesellschaft ACS. Universität Bielefeld, Bielefeld (2017).
Düring, Christoph. Aufbau und Nutzen von Sozialkapital in gemeinnützigen Gesundheitsorganisationen: Meinungsbildung, Entscheidungswege, Zusammenarbeit und Effekte am Beispiel der Amerikanischen Krebsgesellschaft ACS. Bielefeld: Universität Bielefeld, 2017.
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