Diskriminanzanalyse

Decker R, Raskovic S, Brunsiek K (2010)
In: Handbuch der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse. Wolf C, Best H (Eds);Wiesbaden: VS Verlag: 495-523.

Book Chapter | Published | German

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Wolf, C. ; Best, H.
Abstract
Die Beantwortung gesellschaftlicher, politischer, wirtschaftlicher oder psychologischer Fragen erfordert oftmals die gezielte Strukturierung komplexer Zusammenhänge sowie die Identifikation entscheidungs- oder planungsrelevanter Faktoren. Hierbei kann es sich z. B. um Analysen handeln, bei denen der Wert einer nominal skalierten (kategorialen), abhängigen Variable mittels verschiedener metrisch skalierter, unabhängiger Variablen erklärt oder prognostiziert werden soll. Die Bestimmung und Erklärung der Zugehörigkeit eines Untersuchungsobjekts zu einer von zwei oder mehreren Kategorien bzw. Gruppen ist z.B. bei der Entwicklung zielgruppenspezifischer Maßnahmen (etwa im Marketing oder in der Drogenaufklärung) von Bedeutung. Analyseziel ist hier die Identifikation der wesentlichen Unterschiede zwischen den Untersuchungsobjekten, Personen oder Organisationen, anhand geeigneter Merkmalsvariablen. Ein mögliches Instrument zur Bewältigung dieser Aufgabe ist die Diskriminanzanalyse. Ihre methodischen Grundlagen sowie ihr diagnostischer oder prognostischer Einsatz in den Sozialwissenschaften sind Gegenstand des vorliegenden Kapitels. Zunächst erfolgt eine Beschreibung der grundsätzlichen Zielsetzung und Anwendungsmöglichkeiten der Diskriminanzanalyse sowie der damit verbundenen methodischen Voraussetzungen. Des Weiteren wird ein Überblick über verschiedene Arten der Diskriminanzanalyse gegeben. Die sich anschließenden Ausführungen zur Vorgehensweise bei der Durchführung einer solchen Analyse bilden die substanzielle Basis für die mathematisch-statistischen Grundlagen der Diskriminanzanalyse. Hierzu zählen insbesondere die Bestimmung und Beurteilung von Diskriminanzfunktionen sowie der Einsatz alternativer Klassifkationskonzepte. Die praktische Anwendung der Methodik wird anhand eines kleinen Fallbeispiels auf Basis des kumulierten ALLBUS-Datensatzes veranschaulicht. Das Kapitel schließt nach einer kurzen Diskussion von Problemen und Fehlern, die bei der Anwendung und Interpretation einer Diskriminanzanalyse auftreten können, mit Literaturempfehlungen.
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Decker R, Raskovic S, Brunsiek K. Diskriminanzanalyse. In: Wolf C, Best H, eds. Handbuch der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse. Wiesbaden: VS Verlag; 2010: 495-523.
Decker, R., Raskovic, S., & Brunsiek, K. (2010). Diskriminanzanalyse. In C. Wolf & H. Best (Eds.), Handbuch der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse (pp. 495-523). Wiesbaden: VS Verlag.
Decker, R., Raskovic, S., and Brunsiek, K. (2010). “Diskriminanzanalyse” in Handbuch der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse, ed. C. Wolf and H. Best (Wiesbaden: VS Verlag), 495-523.
Decker, R., Raskovic, S., & Brunsiek, K., 2010. Diskriminanzanalyse. In C. Wolf & H. Best, eds. Handbuch der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse. Wiesbaden: VS Verlag, pp. 495-523.
R. Decker, S. Raskovic, and K. Brunsiek, “Diskriminanzanalyse”, Handbuch der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse, C. Wolf and H. Best, eds., Wiesbaden: VS Verlag, 2010, pp.495-523.
Decker, R., Raskovic, S., Brunsiek, K.: Diskriminanzanalyse. In: Wolf, C. and Best, H. (eds.) Handbuch der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse. p. 495-523. VS Verlag, Wiesbaden (2010).
Decker, Reinhold, Raskovic, Silvia, and Brunsiek, K. “Diskriminanzanalyse”. Handbuch der sozialwissenschaftlichen Datenanalyse. Ed. C. Wolf and H. Best. Wiesbaden: VS Verlag, 2010. 495-523.
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