Homosexualität in der Förderschule - Homonegativität vorprogrammiert? : Eine empirische Studie

de Terra W (2010)
Bielefeld (Germany): Bielefeld University.

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Bielefelder Masterarbeit | Deutsch
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Homosexuality and students with special needs - homonegativism being a foregone conclusion? : An empirical research
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Legt man die in verschiedenen Studien herausgestellten Ausprägungen von (Struktur)kategorien zugrunde, die eine negative Einstellung gegenüber Homosexualität fördern, dann dürfte bei Schülerinnen und Schülern der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen überwiegend eine solche Einstellung sichtbar werden. Wenn etwa vornehmlich Jungen und Männer mit sog. "niedrigem Bildungsniveau" Homosexualität ablehnen, wie äußert man sich dann an jenen Schulen mit ihrem überproportionalem Anteil an Jungen? Diese Arbeit macht den Versuch, über eine Fragebogenerhebung die Erfahrungen und Einstellungen von 92 Schülerinnen und Schülern des 6. und 9. Jahrgangs der Förderschule mit dem Förderschwerpunkt Lernen sichtbar werden zu lassen. Die Befragten äußern sich zu primären (z.B. persönlichen Umgang) wie sekundären (z.B. Filme) Erfahrungen mit Homosexuellen/Homosexualität sowie ihrer Einstellung mit Bezügen zum schulischen Raum (z.B. gegenüber einer lesbischen Lehrerin) und zum weiterem Umfeld (z.B. ob Homosexuelle eine Mitschuld an Anfeindungen tragen). Unter den Paradigmen Konstruktivismus nach S. Schmidt und Intersektionalität nach Winker/Degele erfolgt eine Auseinandersetzung mit Geschlecht und Homosexualität. Der Nachvollzug ihrer Konstruktionswege lässt u.a. Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen binärer Geschlechterordnung, Heterosexualität als Norm, Geschlechterrollen und (Abneigung gegenüber) Homosexualität erkennen. Weiterhin wird das Konzept "Homonegativität" erläutert, das in Abhebung zu "Homophobie" steht. Zitiert werden empirische Studien zur Einstellung gegenüber Homosexuellen, Situation von Homosexuellen allgemein und speziell von homosexuellen Schülerinnen und Schülern. Aus diesen Vorüberlegungen entstandene Hypothesen werden anschließend an den gewonnenen Daten geprüft, die Häufigkeitsverteilungen bei den einzelnen Items vorgestellt und möglichst mit den Befunden vorliegender Studien in Verbindung gesetzt. Darüber hinaus werden besondere statistische Verfahren zur Hypothesenprüfung herangezogen. Im Anhang finden sich zahlreiche Tabellen zu Häufigkeitsverteilungen, Mittelwertsausprägungen u.a.
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de Terra W. Homosexualität in der Förderschule - Homonegativität vorprogrammiert? : Eine empirische Studie. Bielefeld (Germany): Bielefeld University; 2010.
de Terra, W. (2010). Homosexualität in der Förderschule - Homonegativität vorprogrammiert? : Eine empirische Studie. Bielefeld (Germany): Bielefeld University.
de Terra, W. (2010). Homosexualität in der Förderschule - Homonegativität vorprogrammiert? : Eine empirische Studie. Bielefeld (Germany): Bielefeld University.
de Terra, W., 2010. Homosexualität in der Förderschule - Homonegativität vorprogrammiert? : Eine empirische Studie, Bielefeld (Germany): Bielefeld University.
W. de Terra, Homosexualität in der Förderschule - Homonegativität vorprogrammiert? : Eine empirische Studie, Bielefeld (Germany): Bielefeld University, 2010.
de Terra, W.: Homosexualität in der Förderschule - Homonegativität vorprogrammiert? : Eine empirische Studie. Bielefeld University, Bielefeld (Germany) (2010).
de Terra, Wilhelm. Homosexualität in der Förderschule - Homonegativität vorprogrammiert? : Eine empirische Studie. Bielefeld (Germany): Bielefeld University, 2010.
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