Gesundheitsförderung und Waldorfpädagogik

Zdrazil T (2000)
Bielefeld (Germany): Bielefeld University.

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Bielefelder E-Dissertation | Deutsch
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Abstract / Bemerkung
Die Arbeit befasst sich mit dem Thema "Gesundheit und Schule" vom Gesichtspunkt der Waldorfpädagogik. Das Thema wird in drei Schritten bearbeitet: 1. Grundlage der waldorfschulischen Gesundheitsförderung (qualitative Inhaltsanalyse der Schriften Rudolf Steiners), 2. Praxis der waldorfschulischen Gesundheitsförderung (qualitative Inhaltsanalyse von problemzentrierten Interviews mit Waldorfpädagogen), 3. Gesundheit der Waldorfschüler im Vergleich (schriftliche Befragung der Waldorfschüler). 1. Es wird das pädagogische Werk Rudolf Steiners analysiert und dabei die ganzheitliche Anthropologie der Waldorfpädagogik mit bio-psycho-spirituellen Aspekten dargestellt. Wichtig und originell erscheint die gesundheitsfördernde anthropologisch begründete Unterrichtsgestaltung. Ein interessanter Ansatz zur schulischen Gesundheitsförderung bildet ebenfalls das Berufsbild des Schularztes in der Waldorfschule. 2. Die praktische Gesundheitsförderung der Waldorfschulen wird in eine curriculare, soziale, kommunale, ökologische und therapeutische Dimension gegliedert. Insgesamt haben wir hier mit einer radikalen und konsequenten multidimensionalen schulischen Gesundheitsförderung zu tun, die sich konzeptionell nicht aus dem Konzept "Gesunde Schulen", sondern aus dem anthroposophischen Kulturimpuls ableitet, der pädagogische, medizinische, ökologische und künstlerische Ansätze initiiert. Insbesondere in der sozialen Dimension durch die selbstverwaltenden Strukturen der Schule (Autonomie), in der ökologischen Dimension durch die Schulbauarchitektur und in der therapeutischen Dimension (Institution des Schularztes) haben die Waldorfschulen wesentliche originelle Beiträge zur schulischen Gesundheitsförderung geleistet. 3. Im weiteren wird der Frage nachgegangen, welche Angaben die Waldorfschüler zu den Themen: schulische Belastungsmomente, körperliche Krankheiten, psychosomatische Beschwerden, Medikamenten-, Zigaretten- und Alkoholkonsum machen. Diese Angaben können jeweils mit den Angaben von Regelschülern verglichen werden. Es werden unterschiedliche Ergebnisse ermittelt, deren Aussagekraft nicht eindeutig ist. Sie müssen differenziert betrachtet und interpretiert werden. Bei den Waldorfschülern wird eine signifikant geringere Prävalenz von psychosomatischen Beschwerden festgestellt, andererseits eine größere Risikobereitschaft im Drogenkonsum.
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Zdrazil T. Gesundheitsförderung und Waldorfpädagogik. Bielefeld (Germany): Bielefeld University; 2000.
Zdrazil, T. (2000). Gesundheitsförderung und Waldorfpädagogik. Bielefeld (Germany): Bielefeld University.
Zdrazil, T. (2000). Gesundheitsförderung und Waldorfpädagogik. Bielefeld (Germany): Bielefeld University.
Zdrazil, T., 2000. Gesundheitsförderung und Waldorfpädagogik, Bielefeld (Germany): Bielefeld University.
T. Zdrazil, Gesundheitsförderung und Waldorfpädagogik, Bielefeld (Germany): Bielefeld University, 2000.
Zdrazil, T.: Gesundheitsförderung und Waldorfpädagogik. Bielefeld University, Bielefeld (Germany) (2000).
Zdrazil, Tomás. Gesundheitsförderung und Waldorfpädagogik. Bielefeld (Germany): Bielefeld University, 2000.
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