Etablierung von DNA-Sonden zur Detektion numerischer und struktureller Aberrationen der Chromosomen 13, 21 und 22 mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH)

Ehling D (2003)
Bielefeld (Germany): Bielefeld University.

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OA
Bielefeld Dissertation | German
Author
Supervisor
Schmitt-John, Thomas (PD Dr.)
Abstract
Im Rahmen dieser Arbeit wurden regionspezifische BAC-Klone (bacterial artificial chromosome) für die Chromosomen 13, 21 und 22 etabliert. Die BAC-Klone wurden isoliert, um sie in der Fluoreszenz in situ Hybridisierung (FISH) als DNA-Sonden zur Detektion von numerischen Chromosomenaberrationen (Trisomie 13 und 21) einzusetzen. Außerdem wurden BAC-Klone für den Nachweis von strukturellen Chromosomenaberrationen (DiGeorge-/Velokardiofaziales-Syndrom und '13q- Syndrom') etabliert. Es wurde eine BAC-Bank mit der Methode der PCR unter Verwendung von Mikrosatellitenmarkern, STS Markern und eigens generierten Primern durchmustert. Die Regionspezifität der isolierten BACs wurde mit FISH-Analysen, Restriktionsanalysen und mit BAC-Endsequenzierungen bestätigt. Die Anwendbarkeit der generierten DNA-Sonden wurde an Blutlymphozyten, Nabelschnurblut und Amnionzellen gezeigt. Die DNA-Sonden der Mikrodeletionsregion 22q11 ließen sich an Patientenmaterial auf ihre Spezifität hin testen, indem sie bereits dokumentierte Deletionen verifizierten. Im weiteren wurden molekular zytogenetische Analysen zur Charakterisierung einer partiellen Trisomie 21 (CMI) und von zwei partiellen Monosomien 21 (JP, SR) durchgeführt. Bei der partiellen Trisomie 21 mit dem Karyotyp 47,XX,der(21),t(16;21)(q23.2;q22.11)mat und einem milden Down-Syndrom Phänotyp zeigte sich, dass die trisome Region 21q11-q22.11 eine Größe von ca. 19 Mb hat. Der Translokationsbruchpunkt wurde innerhalb eines 80 kb großen Intervalls zwischen den Markern D21S1682 und D21S390 in 21q22.11 kartiert. Die zwei Fälle von de novo entstandenen, reinen partiellen Monosomien 21, deren Deletionen zytogenetisch sichtbar waren, wiesen einen milden Phänotyp auf. Bei der Patientin JP (46,XX,del(21)(q22.2-qter)pat) ließ sich der Deletionsbruchpunkt mit Einzelkopie FISH-Sonden bis auf ein Intervall von 5,2 kb im Gen ETS2 (V-ETS avian erythroblastosis virus E26 oncogene homolog 2) kartieren und die Deletionsgröße betrug ca. 7,5 Mb. In dem anderen Fall (SR, 46,XY,del(21)(q22.2q22.3)) handelte es sich um eine interstitielle Deletion mit einer Größe von 5 bis 7,5 Mb. Der proximale Bruchpunkt wurde in einem ca. 410 kb großen Intervall zwischen D21S159 und D21S346 lokalisiert und der distale Bruchpunkt befindet sich in 21q22.3 in einem Bereich von ca. 2,5 Mb proximal vom Telomer.
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Ehling D. Etablierung von DNA-Sonden zur Detektion numerischer und struktureller Aberrationen der Chromosomen 13, 21 und 22 mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH). Bielefeld (Germany): Bielefeld University; 2003.
Ehling, D. (2003). Etablierung von DNA-Sonden zur Detektion numerischer und struktureller Aberrationen der Chromosomen 13, 21 und 22 mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH). Bielefeld (Germany): Bielefeld University.
Ehling, D. (2003). Etablierung von DNA-Sonden zur Detektion numerischer und struktureller Aberrationen der Chromosomen 13, 21 und 22 mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH). Bielefeld (Germany): Bielefeld University.
Ehling, D., 2003. Etablierung von DNA-Sonden zur Detektion numerischer und struktureller Aberrationen der Chromosomen 13, 21 und 22 mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH), Bielefeld (Germany): Bielefeld University.
D. Ehling, Etablierung von DNA-Sonden zur Detektion numerischer und struktureller Aberrationen der Chromosomen 13, 21 und 22 mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH), Bielefeld (Germany): Bielefeld University, 2003.
Ehling, D.: Etablierung von DNA-Sonden zur Detektion numerischer und struktureller Aberrationen der Chromosomen 13, 21 und 22 mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH). Bielefeld University, Bielefeld (Germany) (2003).
Ehling, Daniela. Etablierung von DNA-Sonden zur Detektion numerischer und struktureller Aberrationen der Chromosomen 13, 21 und 22 mittels Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung (FISH). Bielefeld (Germany): Bielefeld University, 2003.
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